Ein Kurs in Wundern – Lektion 168/2018

Die meisten Menschen stehen in ihrem Leben irgendwann an einem Punkt, wo sie überlegen, welchen Weg gehe ich jetzt weiter. Diese Frage habe ich mir vor sehr vielen Jahren, als ich in einer großen Lebenskrise steckte, auch gestellt. Meine Formulierung war etwas anders, doch der Sinn, der Gleiche. Die Antwort kam unverholen und es war nichts mehr, wie es war!

„Es muss doch noch irgendetwas in meinem Leben geben, was mein Leben wieder lebenswert macht. Was ist das“. Wie gesagt, und schon kurz darauf erhielt ich Antwort von einer „Stelle“, mit der ich nie gerechnet hätte, dass es so was gibt. Seither ist mein Leben in völlig anderen Bahnen verlaufen, ich habe mich auf den Weg gemacht um zu erkennen, was ich übersehen habe. Ich wurde fündig und begann, Steine und Hürden aus dem Weg zu schaffen, damit sich mir der Weg ebnet, der es mir leichter macht.

Herz_VergebungUnd oft ist es nur eine Änderung der Blickrichtung, um festzustellen, dass wir uns selbst den Weg durch Schuld und Schuldzuweisung blockieren.

Sobald wir bereit sind, Schuld jeglicher Art auch hinter uns zu lassen, öffnen sich uns ungeahnte Türen und Tore, um in die Leichtigkeit gehen zu dürfen. In die Vergebung!

Ich spreche hier auch von eigener Schuld, die wir empfinden. Die wir uns aufgelastet haben, oder uns aufgelastet wurde. Auch von Kollektivschuld, Ahnenschuld usw.  Ich habe gelernt, aus Verurteilung, Bewertung, aus Schuld heraus zu gehen. Ich schreibe von Vergebung, auch mir selbst gegenüber – dem Empfinden auf ganzer Linie völlig versagt zu haben. Dieses Empfinden quälte mich damals so sehr.

Vergebung ist auch Gnade. Ein wichtiger Aspekt, um die Welt von Schuld zu befreien! Vergebung und auch Gnade (alleine schon der Ausdruck) ist bei vielen Menschen noch ein sehr verhaltenes Thema. Ein Thema, wo sie nicht genau hinschauen wollen.

Auch der Gedanken, habe ich oder der/die Ander(e) Gnade und Vergebung verdient, wird oft gestellt. Doch gerade das sind die Begrenzungen, die uns nicht an das WUNDERvolle Leben glauben lassen, das jeder Mensch verdient hat.

Menschen die „Schuld“ auf sich geladen haben, die be- und verurteilt werden, stehen mit sich und ihrem Umfeld in einer Disharmonie der Liebe. Ihnen war oder ist es nicht anders möglich gewesen, so zu handeln wie sie es getan haben. Sie fühlen sich schuldig, werden schuldig gesprochen und sind hierdurch auch mit dem Bann des „Niedrigen“ behaftet. Wer Gnade erfährt, spricht von Erlösung.

Das göttliche Bewusstsein will, dass Du Gnade immer wieder erfährst, denn Gott urteilt nicht, er liebt. Er ist immer bei uns und will, dass wir ihn spüren. Gnade muss Dir nicht gegeben werden, Du kannst sie Dir selbst erteilen. ABER es muss aus dem tiefsten Herzen und in aller ehrlicher Absicht sein, wirklich auch den Weg in der Liebe zu gehen.

Bitte Gott um Gnade für Dich, oder auch für andere Menschen und sei im tiefen Vertrauen, dies wird so geschehen.  Ich möchte Dich heute einladen, für Dich selbst Vergebung stattfinden zu lassen und Gnade zu erhalten. Von Dir selbst, unterstützend von Gott, der  Dich unterstützt, dass Du Dich von eigener Schuld befreien kannst.

Wochengebet: „Ich stelle mich in den göttlichen Heilstrom ein. Dankbar spüre ich seine Kraft und auch seine heilsamen Energien, die ich in mir aufnehme. Ich fühle in mein Herz, folge meinem stillen, tiefen Atem und nehme wahr, wie mein Atem in mein Herz einströmt.

Mein Atem ist getragen von der Liebe Gottes. Er weitet mein Herz, lässt mich spüren, wie unendlich meine Liebe ist, auch meine Liebe zu mir selbst. Ich darf mich ENTdecken, um darf spüren ICH BIN! Dankbar nehme ich den Platz hier auf Erden ein, dankbar gehe ich in jeden neuen Moment! DANKE!“

Lass uns zu Lektion 168 gehen…

 

Lektion 168
Deine Gnade ist mir gegeben. Ich erhebe jetzt Anspruch auf sie! 

Gerade damit ist auch die Vergebung, die Gnade die selbst gegenüber gemeint. Denn Gott und seine Boten verurteilen Dich nicht. Es ist Ursache und Wirkung, was uns „Strafe“ erfahren lässt. Also auch hier die eigene Verantwortung.

Wer schon kann von sich sagen, nicht schon Fehler gemacht zu haben. Sehe es als Erfahrung an und handle entsprechend so, dass Du die Verantwortung dafür übernimmst. So wirst Du spüren, dass die Schwere aus vielen Lebensbereichen genommen wird! Perfektionismus hat nichts mit Leichtigkeit zu tun, eher mit Kontrolle in das Leben und gerade das macht es oft schwer, sich auch einfach mal helfen zu lassen oder auch die Hilfe zu sehen, die einem gereicht wird.

EMPFANGE in der Liebe und lasse das was nicht der Liebe entspricht aus Deinem Leben.

Deine Gnade ist mir gegeben. Ich erhebe JETZT Anspruch auf sie!
Ich erhebe jetzt Anspruch auf sie. Vater, ich komme zu Dir und Du wirst zu mir
auf die Erde kommen, der ich bitte. Ich bin der Sohn, den Du liebst. 

♥lichst 

Gabi Maria Fenner
Dein Magnet für das Gute!

Literaturhinweise:
Zum Kurs in Wundern
Der Kurs in Wundern ist der Legende nach durch Jesus übermittelt und von Helen Schucman (* 14. Juli 1909 in New York City; † 9. Februar 1981) einer US-amerikanische Psychologin niedergeschrieben worden.

Der Kurs ist ein Lehrbuch, das die Blockaden entfernen möchte, „die dich daran hindern, dir der Gegenwart der Liebe […] bewusst zu sein“. Das Buch benutzt eine christliche Terminologie, wobei es jedoch verschiedene christliche Begriffe auf eigene Weise auslegt. Mit Wunder ist nicht die übliche Veränderung äußerer Phänomene gemeint, sondern der Geisteswandel des Aspiranten. Dieser Prozess wird im Buch als Heilung bezeichnet.

Der Kurs in Wundern ist eine Lehre, durch die wir Informationen erhalten, die uns sonst niemand in dieser Präzision anbietet. Die psychologische Sicht, die uns hierdurch gereicht wird, geht weit über unser bisheriges Lernen hinaus, denn es ist ein Kurs in Erfahrung. Wer bereit ist in die Erfahrung dieser Lehre einzutauchen, wird einen unermesslichen Schatz für sich finden. Der Zweck des Lebens besteht darin, die anstehenden Lektionen zu lernen, damit wir erwachen können.

Der Buch kann hier bestellt werden:  Ein Kurs in Wundern Greuthof-Verlag

**Sieben kleine Worte – Das Buch zu dem Gebet: „Bitte heile alle meine auf Angst basierenden Gedanken…“findest Du über diesen Link: Sieben kleine Worte: Debra Landwehr-Engle

Die Zahlen der Engel Doreen Virtue
Heutige Bildquelle: Michaela Krauthaker – farbenstaub.com

Eileen Caddy: Herzenstüren öffnen!
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(*1*) Auszug aus dem Buch Genauso hatte ich es mir ausgemalt!

* „Wenn die Identität der Fülle von verschmutzten Erinnerung belastet ist, kann sie ihre Bestimmung nicht ausleben und fühl sich eingeengt*“ Zitat von Irene Schwonek

Rechtlicher Hinweis:  Alle meine Beiträge auf meinem Blog sind energetischer Natur. Sie ersetzen niemals den Besuch bei einem Arzt oder Fachtherapeuten.  Jede/r LeserIn handelt hier eigenverantwortlich für sich!

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